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Allgemeine Geschäftsbedingungen

ENTWURF – unbedingt anwaltlich prüfen lassen. AGB sind der Text mit dem größten Gestaltungsspielraum und dem größten Risiko: Eine unwirksame Klausel fällt ersatzlos weg, und dann gilt das Gesetz, oft zu deinen Ungunsten. Alle kaufmännischen Entscheidungen sind eingetragen; offen ist nur noch der Name in § 1.

1. Geltungsbereich

Diese Bedingungen gelten für alle Verträge über Leistungen der Foto- und Videoproduktion, der Social-Media-Betreuung, der Schaltung von Online-Werbung, der Erstellung von Websites sowie für Beratungen und Workshops zwischen Simon Schmidt („Auftragnehmer“) und dem Auftraggeber.

Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nur wirksam, wenn sie ausdrücklich schriftlich anerkannt werden.

2. Angebot und Vertragsschluss

Angebote sind freibleibend. Der Vertrag kommt durch die schriftliche Auftragsbestätigung oder durch Aufnahme der Tätigkeit zustande. Die Textform per E-Mail genügt.

3. Leistungsumfang

Der Umfang ergibt sich aus dem Angebot. Nicht ausdrücklich vereinbarte Leistungen – insbesondere zusätzliche Drehtage, weitere Schnittfassungen oder Formatvarianten – sind gesondert zu vergüten.

Im vereinbarten Preis sind zwei Korrekturschleifen enthalten: Der Auftraggeber erhält eine erste Fassung und kann zweimal Änderungswünsche äußern. Weitergehende Änderungen werden nach Aufwand berechnet.

4. Mitwirkung des Auftraggebers

Der Auftraggeber stellt rechtzeitig alle für die Durchführung nötigen Informationen, Materialien und Zugänge bereit und sorgt am Drehort für die erforderlichen Genehmigungen und Zutrittsrechte.

Der Auftraggeber stellt sicher, dass die Einwilligungen aller abgebildeten Personen vorliegen, soweit er diese vermittelt oder den Drehort stellt.

5. Vergütung und Zahlung

Die Vergütung erfolgt als Festpreis je Projekt auf Grundlage des Angebots. Der Festpreis bezieht sich auf den dort beschriebenen Leistungsumfang; Leistungen darüber hinaus werden nach Aufwand berechnet.

Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig.

Bei einem Auftragswert ab 1.000 Euro wird bei Auftragserteilung eine Anzahlung in Höhe von 50 Prozent fällig. Mit der Ausführung wird nach Eingang der Anzahlung begonnen.

Die Anfahrt innerhalb eines Umkreises von 50 Kilometern um Köln ist im Preis enthalten. Darüber hinaus wird eine Kilometerpauschale von 0,50 Euro je gefahrenem Kilometer berechnet. Weitere Auslagen – etwa Parkgebühren, Übernachtung oder Eintrittsgelder – werden nach Beleg abgerechnet.

6. Termine, Absage und Ausfall

Sagt der Auftraggeber einen vereinbarten Termin ab, gilt:

Grund für die Staffelung ist, dass ein kurzfristig abgesagter Termin nicht mehr anderweitig vergeben werden kann. Dem Auftraggeber bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.

Kann ein Termin aus Gründen, die der Auftragnehmer nicht zu vertreten hat (Krankheit, höhere Gewalt, Wetterlagen bei Außenaufnahmen), nicht stattfinden, wird ein Ersatztermin vereinbart. Weitergehende Ansprüche bestehen nicht.

7. Nutzungsrechte

Der Auftragnehmer bleibt Urheber der erstellten Werke. Der Auftraggeber erhält nach vollständiger Bezahlung die vereinbarten Nutzungsrechte.

Soweit nichts anderes vereinbart ist, erhält der Auftraggeber ein einfaches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht für die Verwendung

Einfach bedeutet: Der Auftragnehmer bleibt berechtigt, die Werke weiterhin selbst zu nutzen und Dritten Rechte einzuräumen.

Nicht enthalten und gesondert zu vereinbaren und zu vergüten sind insbesondere:

Eine Bearbeitung der Werke – insbesondere Nachschnitt, Umfärbung oder Ausschnittänderung – bedarf der vorherigen Zustimmung.

8. Eigenwerbung und Referenzen

Der Auftragnehmer ist berechtigt, die erstellten Werke sowie Namen und Logo des Auftraggebers als Referenz zu verwenden, sofern der Auftraggeber nicht widerspricht.

9. Einsatz künstlicher Intelligenz

Der Auftragnehmer setzt bei der Erstellung und Bearbeitung von Bild- und Videomaterial Verfahren der künstlichen Intelligenz ein. Der Auftraggeber wird über den Einsatz informiert; entsprechende Inhalte werden gekennzeichnet, soweit dies rechtlich geboten ist.

10. Haftung

Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei der Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet er nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht, und der Höhe nach begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.

11. Datenschutz

Es gilt die Datenschutzerklärung. Werden im Rahmen der Social-Media-Betreuung personenbezogene Daten im Auftrag verarbeitet, schließen die Parteien einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO.

12. Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Ist der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich- rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand Köln.

Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

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